Bessarabien Kochkurse

Bessarabien –   „Kochen via Kolonistenfrauen“.

Neue Kochkurse !!! – an den Freitag-Abenden im März 2020, Anmeldung über die KVHS Verden telefonisch: 04231/15 160, per Fax 04231/15 170, Anmeldung im Internet jederzeit unter: www.kvhs-verden.de

Weitere Infos finden Sie auf Seite 86 im Programmheft der KVHS s. nachst. Link

https://www.kvhs-verden.de/fileadmin/user_upload/Heft_gesamt.pdf

Kursnummern für Ihre Anmeldung

Liebe Freunde Bessarabiens, Strudla und Dampfnudla waren die Wunschgerichte der Kochteilnehmer/innen aus dem Jahre 2019. Und so soll es nun auch im Jahre 2020 geschehen!

Wer hat Lust bei der Zubereitung dieser beliebten Speisen aus Bessarabien: „Strudla und Dampfnudla“, dabei zu sein? Über die (VHS) Kreisvolkshochschule Verden biete ich auch in diesem Jahr wieder ein Kocherlebnis der beliebtesten Speisen „via Kolonistenfrauen“ vom Schwarzen Meer, in der gemeinsamen Zubereitung, an.

Vier Küchen sind für uns wieder an allen Freitagabenden im März, in der KVHS Verden, von 18 Uhr bis 21.45 Uhr, für uns reserviert!

Eingeladen zu diesen Kochabenden sind alle, die Gerichte aus der Siedlerzeit deutscher „Kolonistenfrauen am Schwarzen Meer“ nachkochen möchten. Besonders für die bessarabiendeutschen Nachkommen – insbesondere die Enkelkindergeneration – bietet sich hier die Gelegenheit die Esskultur ihrer Vorfahren kennenzulernen und nachzukochen.

Bessarabische Spezialitäten wurden von den Einwanderern aus Deutschland mitgebracht und mit der Küche ihrer Nachbarn vor Ort  in ihrem Vielvölkerstaat ergänzt und abgewandelt. Zu diesen Spezialitäten gehören z. B. Strudla, Knöpfla, Dampfnudla, Stierum, Grün- und Krautborscht, Krautsalat, Kichla und selbstgemachte Nudla.

Mit einer gemeinsamen Zubereitung bekannter bessarabischer Spezialitäten dürfen wir zusammen Bessarabien ERSCHMECKEN; ERINNERN und so einiges über die Koch- und Lebensgewohnheiten der deutschen Kolonistenfrauen erfahren.

Ich freue mich wieder auf Sie!!!!

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Erinnerungskultur Bessarabien

Erinnerungskultur Bessarabien, am 18. August 2019, in Verden/Aller

siehe I. Bericht unter: http://tanja-und-romeo-luchian-auf-dem-bessarabien-tag-in-verden-aller

Blick in den Saal

Erinnerungskultur Bessarabien II

Nach der Begrüßung von mehr als 160 Gästen und dem Vortrag der Initiatorin Hilpert-Kuch, über die Erinnerungskultur Bessarabiens, überbrachte die stellvertretende Landrätin Karin Labinsky-Meyer Grüße des Landkreises Verden/Aller.

Sie dankte den Bessarabiendeutschen für ihre Aufbauleistung nach 1945 und betonte wie wichtig es sei, dass nichts vergessen werde. „Denn ohne Wurzeln hat man keine Heimat und findet auch keine“, so die stellvertretende Landrätin.

Die ehemaligen Pädagogen Hans-Jürgen Lange und Harm Schmidt stellten die Wanderausstellung des Doz20Verden, über „Flucht – Vertreibung und Eingliederung“ aus dem Landkreis Verden vor. Sie merkten an, dass diese Dokumentation über zwölf Tafeln, eine zeitgeschichtliche Arbeit gegen das Vergessen sei aber nicht nur den Auftrag zur Dokumentation habe, sondern auch an die jungen Leute herangetragen wurde. Das eigene Forschen der Schüler bewirkte somit eine Initialzündung. In diesem Sinne sei diese Ausstellung bereits durch verschiedene Schulen im Landkreis Verden gewandert. Sie bemerkten: „Flucht und Vertreibung haben nicht 1945 geendet, sondern durch das Suchen nach Ressourcen, Nahrungsmittel, Wasser oder Wohnraum wird die Vertreibung und das Flüchten uns noch über Generationen begleiten“.Blick auf die Ausstellung

Im Anschluß daran sahen die Gäste eine beeindruckende Filmdokumentation von Prof. Dr. Erwin Ziebart

Die Geschichte der Bessarabiendeutschen“.

Eine lange Kaffeepause ließ genügend Zeit, für Gespräche an der Ausstellung „Flucht – Vertreibung und Eingliederung, dem Besuch des Geschenkebasars mit ausgewählten Präsenten, einem Einkauf Moldawischer Weine, am Büchertisch und Zeit zum Schwätza mit den Tischnachbarn.

Erinnerungskultur Bessarabien“

Mit bewegenden Zeitzeugenberichten von Hilde Leder, Robert Weiß und Arnold Ruff über ihre Flucht aus dem Osten und das Ankommen in Niedersachsen, den musikalischen Zwischenspielen und Begleitungen mit Tanja und Romeo Luchian, endete ein besonderer Tag „der Erinnerung an Bessarabien“.

Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden unseres besonderen Bessarabien-Tages für das gute Gelingen und bei allen Gästen für ihr Kommen.

Ihre Christa Hilpert-Kuch

Begrüßungsrede der Herren vom Doz20 Verden, Lange und SchmidtFluchtwegeZeitzeuge Robert WeißZeitzeuge Arnold Ruff

BU von o. : Blick in den Saal, Karin Labinsky-Meyer,

Hans-Jürgen Lange und Harm Schmidt, Hilde Leder, Robert Weiß, Arnold Ruff, Geschenkebasar, Weinverkauf

 

Tanja und Romeo Luchian auf dem Bessarabien-Tag in Verden/Aller

https://youtu.be/o54Fc9ev2zo

https://youtu.be/vEpXSOw3cSI

https://youtu.be/IloHEdXL2w0

https://youtu.be/IYgDllq8Xrc

Musikprofessoren an der Universität im rumänischen Jasi „Tanja und Romeo Luchian“,

spielten sich in die Herzen der Gäste in

Verden/ Aller, beim Bessarabientag

Duo Luchian

Unter großer Beteiligung von mehr 160 Gästen gedachten Freunde und Interessierte am Bessarabien-Tag in Verden/Aller, am 18. August 2019, im Hotel und Niedersachsenhof, in Verden/Aller, der „Alten Heimat Bessarabien“.

Christa-Hilpert-Kuch, freute sich über das

große Interesse und begrüßte die

Anwesenden zu dem von Ihr gewählten Thema:

„Umsiedlung – Flucht – Heimatfindung – Integration“.

http://www.bessarabien.blog/bessarabien-tag-in-verden-aller/

Aus diesem Anlass hatte die Organisatorin auch die Wanderausstellung des Dokumentationszentrums Verden (Doz 20), mit ihren elf Dokumentationstafeln, über „Flucht – Vertreibung und Eingliederung“  im Landkreis Verden/Aller eingeladen und somit eine Brücke zu ihrem Veranstaltungsthema gebaut.

Aus Bessarabien begrüßte sie die Musikprofessoren, bekannt aus Funk und Fernsehen, Tanja und Romeo Luchian.

Den Focus lenkte Hilpert-Kuch in ihrer Ansprache auf das Beleben und Erneuern bessarabischer Kulturgeschichte und merkte an: „Was uns heute hier alle vereint, ist die Liebe und das Interesse an Bessarabien und was die Veranstaltung  für einen jeden der Anwesenden bereit hält. Da seien die Wünsche und Vorstellungen der Besucher garantiert vielfältig und von unterschiedlichen Beweggründen und Absichten geprägt. Sie wünsche sich, dass am Ende für einen Jeden etwas Erfüllendes dabei war, was in ihm weiterleben kann.

Durch ihre fünf Reisen in das Land ihrer Ahnen wuchs ihre Liebe und das Interesse für Bessarabien.

Erinnerungskultur erneuern und beleben

Daraus resultieren im Landkreis Verden/Aller ihre bessarabischen Stammtische, die alljährlich im März stattfindenden Kochkurse „Bessarabischer Spezialitäten“ über die Kreisvolkshochschule Verden – und ihre bessarabischen Kulturveranstaltungen.

Mit dem Thema „Umsiedlung – Flucht- Intergration und Heimatfindung“ in gemeinschaftlicher Symniose mit der Wanderausstellung des Dokumentationszentrum Verden über „Flucht – Vertreibung und Eingliederung“ würde sie an die Jahre 2015/2016 erinnert. Damals suchten hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak in Europa Schutz.

Und es erinnert an das Ende des Zweiten Weltkrieges mit all seinen Vertriebenen nach dem Zusammenbruch des „Dritten Reiches“ – wo an der Ostfront eine Vielzahl in den von der SS im Jahre 1939 eroberten Gebieten Westpreußens und Posens (auch Warthegau genannt) die Bessarabiendeutschen eingebürgert wurden. Ihre Ansiedlung auf polnischen Höfen erfolgte für einige erst nach zweieinhalb Jahren Lagerleben. Im Januar 1945 das Ende der Ansiedlung und die Flucht vor den nahenden sowjetischen Truppen.

Mit großen Trecks, Pferd und Wagen begaben sie sich auf einen gefährlichen Weg Richtung Westen, bei minus 20 Grad.

Aus den Erzählungen ihrer Mutter wüsste sie, dass diese als Jugendliche mit ihrer Familie vor der herandonnernden russischen Artillerie in Richtung Westen flüchten musste. Mit Pferd und Wagen begaben sie sich am 22. Januar 1945 von Abrau Kreis Tuchel in Richtung Westen auf einen gefahrvollen Weg. Erst am 3. März 1945 erreichten sie die Ortschaft Scharnhorst, im Landkreis Verden/Aller.

Viele hätten Glück gehabt und den Weg geschafft – aber eine große Anzahl sei unterwegs auf schrecklichste Art und Weise zu Tode gekommen. Ganze Familien seien mit Pferd und Wagen im Eis eingebrochen und untergegangen.“

Niemand konnte stehen bleiben um nicht von den russischen Panzern überrollt zu werden.

Alte und Kranke mussten sterbend in den Lagern zurückgelassen werden oder sie starben während des Tages unterwegs.

Mehr als 90 000 Bessarabiendeutsche kamen mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, am 8. Mai 1945, zerstreut in Deutschland an. Von den Einheimischen seien sie gerade so geduldet worden – aber auch nur, weil man sich gegen die behördliche Einquartierung der Fremden nicht wehren konnte.

Insgesamt seien zwei Millionen Menschen bei der Flucht umgekommen.

Christa Hilpert-KuchWir wollen und sollen Bessarabien nicht vergessen!

Unsere Ahnen liegen weit von uns begraben und dort haben auch wir unsere Wurzeln“,                    so Hilpert-Kuch.

 

 

Dokumentationszentrum-doz20-Verden

Dokumentationszentrum-doz20-Verden präsentiert seine Ausstellung auf dem Bessarabien-Tag in Haags Hotel Niedersachsenhof, Verden/Aller

Herzliche Einladung zum „Bessarabien-Tag“ am Sonntag, 18. August 2019, von 13 bis 17.30 Uhr in Haags Hotel Restaurant Niedersachsenhof , Lindhooperstr. 97, 27283 Verden

Christa Hilpert-Kuch

Zu einer bessarabischen Veranstaltung unter dem Thema: Umsiedlung – Flucht – Integration und Heimatfindung der Bessarabiendeutschen, in Verbindung mit dem Dokumentationszentrum Verden und ihrer Wanderausstellung „Flucht – Vertreibung – Eingliederung“, heißt die Initiatorin Christa Hilpert -Kuch alle Freunde und Interessierte über Bessarabien, am Sonntag, dem 18. August 2019, herzlich willkommen.

Nach den Grußworten von Landrat Peter Bohlmann und den Herren des doz20 Verden, Harm Schmidt und Hans Jürgen Lange plant die Initiatorin eine Filmdokumentation über „Die Geschichte der Bessarabiendeutschen“ von der Ansiedlung bis zur Integration in Deutschland mit Schilderungen von Zeitzeugen.

Zum Schwätza bei Kaffee und Kuchen ist ausreichend Zeit eingeplant, so dass die Präsentationen des Dokumentationszentrums und die Verkaufsstände für Moldawische Weine und handgearbeiteten Geschenkartikel am Basar ausgiebig in Augenschein genommen werden können.

Mit musikalischen Heimatklängen aus Bessarabien verwöhnen die Musikprofessoren Tanja und Romeo Luchian aus Moldawien wiederholt die Freunde Bessarabiens. „Sie erleben (ohne Anmeldung) ein musikalisches Feuerwerk auf hohem Niveau , dass Sie auf keinen Fall versäumen sollten“, betont die Initiatorin Hilpert-Kuch aus Etelsen.

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Bessarabien-Tag am 18.08.2019 in Verden/Aller

Ein herzliches Willkommen an alle Freunde Bessarabiens

Bessarabien-Tag in Verden/Aller mit dem Thema: Umsiedlung – Flucht – Integration – Heimatfindung

Mit dabei: Die Wanderausstellung des Dokumentationszentrums Verden über: „Flucht – Vertreibung – Eingliederung“

Bessarabien-Tag am 18.08.2019
in Haags Hotel Restaurant Niedersachsenhof, Lindhooperstr. 97, 27283 Verden

ohne Anmeldung, von 13.00 – 17.30 Uhr
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Begrüßung und Einleitung durch die Initiatorin: Christa Hilpert-Kuch.

Grußworte Landrat Peter Bohlmann und die Herren Harm Schmidt und Hans-Jürgen Lange vom doz20, Verden.

Im Anschluß folgt eine Filmvorführung über 60 Minuten, mit dem Titel: „Die Geschichte der Bessarabiendeutschen“.

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Pause

zum Schwätza bei Kaffee und Kuchen, der Wanderausstellung „Flucht+Vertreibung+Eingliederung“, Verkaufsstände mit Weinen aus Moldawien, handgearbeiteten Geschenkartikeln, Kochbuchverkauf für „Bessarabische Spezialitäten“                    

Nach der Kaffeepause berichten Zeitzeugen über ihre Integration in Deutschland und im Landkreis Verden/Aller.

Familie Luchian.

Den musikalischer Rahmen der Veranstaltung bilden die bekannten Musikprofessoren Tanja und Romeo Luchian aus Moldawien. Sie begleiten uns mit wohltuenden Heimatklängen aus Bessarabien. Ein musikalisches Feuerwerk, dass Sie nicht versäumen dürfen!

Voraussichtliches Ende der Veranstaltung ca. 17.30 Uhr

Erinnerungen am Bessarabien-Stammtisch in Verden

Erinnerungen-erzählte Geschichte

Verdener Stammtisch: „Bessarabien nicht vergessen“

am 16. August 2018, im Hotel Niedersachsenhof in Verden/Aller

 

Von und mit Christa Hilpert-Kuch

Erinnerungen:Die Initiatorin der bessarabiendeutschen Zusammenkunft Christa Hilpert-Kuch freute sich über den guten Zuspruch der Interessierten aus nah und fern und hieß alle Freunde Bessarabiens auf das Allerherzlichste willkommen. http://www.bessarabien.blog/stammtisch-in-verden-2/

Die Musikprofessioren Tanja und Romeo Luchian aus Moldawien  https://youtu.be/MRXoHk9VpsA

Die Gäste aus Moldawien, Musikprofessoren Tanja und Romeo Luchian (oben in kleiner Besetzung), wurden auch in diesem Jahr von den Anwesenden des Stammtisches in freudiger Erwartung mit viel Beifall begrüßt.

 

Erfolgreich wurden die Anwesenden, (z. B. wie Elisabeth und Heinz Moritz oben im Foto) zum Mitmachen für den gemeinsamen Gesang, Erzählungen eigener Erlebnisse oder Familien-Erinnerungen aus Bessarabien von Hilpert-Kuch aufgefordert.

Um den Schwerpunkt des Abends, das persönliche Thema der Bloggerin Christa Hilpert-Kuch   „Bessarabien nicht vergessen“ , spiegelte sich die abendliche Begegnung in viele Fassetten Bessarabiens hinein.

Besonders erfreut zeigte sie sich über die überlassenen Erinnerungsstücke aus Bessarabien zur gemeinsamen Betrachtung am Abend. Jeder Gegenstand hatte eine besondere Vergangenheit und so blieb es nicht aus, dass einige Gegenstände auch traurige Emotionen bei den Erzählern und den Anwesenden auslöste.

Erinnerungen aus Bessarabien

 

Diese Stimmungen wurden jedoch durch das Instrumentenduo der Classic  „Tanja und Romeo“, mit ihren besonderen musikalischen Einlagen für diesen Abend und den natürlich nicht fehlenden Steppenklängen in erinnerte Freude verwandelt.

Erinnerungen: So ließ der kleine Streifzug durch die Siedlungsgeschichte unserer Vorfahren in Bessarabien die Zeit wie im Fluge vergehen. Mit bessarabischer Mundart, Gedichten, leidenschaftlichen Gaumenfreuden der besonderen und schmackhaften bessarabischen Küche – mit neuen Kochkursen im Jahre 2019 an den jeweiligen Freitagabenden im März über die Kreisvolkshochschule Verden –  im Januar Programmheft 2019 – endete der gesellige Stammtisch des Abends, jedoch nicht ohne die Ankündigung:

Übrigens: Im Hochsommer schon an die nächste Veranstaltung denken!

Die Initiatorin gab den nächsten bessarabischen Veranstaltungstermin für 2019 bekannt:  18. 08. 2019, Beginn ab Uhr 13.30  nach dem Mittagessen im Niedersachsenhof Verden.

Über das Kommen vieler Freunde Bessarabiens aus der Nähe und der Ferne wäre sie hoch erfreut. Mit Worten des Dankes und der Hoffnung auf ein Wiedersehen verabschiedete sie den Abend.

Bitte das Datum schon einmal vormerken!!

Die Teilnehmer lauschen den Klängen der Steppe

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Strudla – mit Krüschtla

Strudla  mit Krüschtla –

die in Bessarabien über Stunden satt machten!

Bessarabische Strudla -Foto ohne Krüstla

Auf ganz besonderen Wunsch „Strudla zum Nachkochen“

– mit und ohne Krüstla!!

Man nehme:

Zutaten I.: 500g Mehl, 1/2 Teel.Salz, 1 Ei, 1 Eßl.Oil, 250ml lauwarmes Wasser

Rezept: Unter Zugabe von Kartoffeln

Zutaten II.: 4 Kartoffeln, 1 kleine Zwiebel, 1 Lorbeerblätter

Zubereitung:

Aus den Zutaten (siehe I.)  einen weichen, wattigen Teig herstellen. Solange bearbeiten, bis er glänzt und nicht mehr klebt. Abgedeckt z. B. unter einer Schüssel 30 Minuten ruhen lassen, währenddessen vier Kartoffeln schälen und in Würfel beiseite gestellen.

Nun den Teig in vier gleiche Stücke teilen und diese nacheinander mit dem Nudelholz etwa 1 cm dünn ausrollen. Dick mit Öl bestrichen für weitere 5 bis 10 Minuten auf einem Leinentuch ruhen lassen.

Nun die eingeölten Teigfladen (für ungeübte über einem Kissen) papierdünn ausziehen, locker zusammenrollen oder falls einfacher mehrfach einschlagen und auf dem Leinentuch in ca. 10 cm lange Stücke schneiden.

In einer Kasserolle oder Gusspfanne die Zwiebelwürfel und die Kartoffeln in heißem Öl anbraten und mit einer Bouillonbrühe ablöschern. Die Kartoffeln sollen so gerade mit Brühe bedeckt sein. Der Bouillon noch etwas schwarzen Pfeffer und die Lorbeerblätter hinzufügen.

Nun die Strudla auf den Kartoffeln verteilen und bei fest verlossenem Deckel bei mäßiger Hitze solange garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und ein feiner Bratgeruch mit einem leisen Brätgeräusch vernommen wird. Denn nun haben sich die begehrten Krüschtla gebildet.

Wer es nicht so herzhaft mag darf die Kartoffeln, das Lorbeerblatt und die Brühe weglassen – und die Brühe durch heißes (neutral) Wasser ersetzen.

Strudeln passen hervorragend zu herzhaften Bratengerichten mit schmackhaften Saucen. Ausserdem munden sie auch hervorragend nur mit gekühlter, frischer Vollmilch.

Meine Mutter reichte uns gern einen angemachten Bohnen- oder herzhaften bunten Salat dazu.

Mit einem Glas Rotwein war das in meinem Zuhause immer ein richtiges Festessen und als Geschmackserlebnis unauslöschlich in meinem Unterbewusstsein mit Bessarabien verbunden.

Ich wünsche

guten Appetit

 

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Dampfnudeln….. – Kochkurs via Kolonistenfrauen

Dampfnudeln und andere bessarabischen Spezialitäten in der Kreisvolkshochschule Verden im März 2018

Bitte recht freundlich! Dozentin Christa Dozentin Christa Hilpert-Kuch 4. v. re.. in einer Freitag-Kochgruppe in der Küche der Kreisvolkshochschule Verden, im März 2018

Warum ist die bessarabische Esskultur bei den bessarabiendeutschen Nachfahren der Kinder und Enkelkindergeneration immer noch so heiß begehrt?

Liegt es an unserer Zellerinnerung?

Text: Christa Hilpert-Kuch

Bessarabische Spezialitäten sind Ausdruck der deutschen Identität aus der Zeit im ehemaligen Russland. Sie entwickelten sich aus den mitgebrachten Rezepten der deutschen Einwanderer und vermischten sich im laufe der Zeit, angepasst an das Kontinentale Klima in Bessarabien, mit den Vorlieben und Essgewohnheiten der anderen fremdstämmigen Bewohnern im Vielvölkerstaat Bessarabien.   http://www.bessarabien.blog/category/strudla-co/

Fruchtbare Weizenfelder füllten die Mehltruhen und so entwickelten sich aus der Geflügel- und Haustierhaltung mit Eiern, Milch und Fleisch sowie Gemüse aus dem Bauerngarten ihre Ess- Koch- und Lebensgewohnheiten. Die bis in die heutige Generation bekanntesten bessarabiendeutschen Gerichte sind ungebrochen nach all den Jahren die genussvollen Mehlspeisen „Dampfnudla und Strudla“ .                                                                Hier bin ich versucht von bessarabiendeutschen   „Nationalgerichten“ zu sprechen!

Bessarabische Spezialitäten

Es sind keine schwierigen oder kunstvolle Gerichte. Sie sind einfach und bäuerlich und waren den vielfältigen Herausforderungen der deutschen Siedler in Bessarabien angepasst. Die Kolonistenfrauen erfüllten eine hohe Aufgabe um ihren schwer arbeitenden Familienmitgliedern eine kräftigende und vor allem eine sättigende Mahlzeit zu servieren.Bessarabische Kochkunst

So wie einst unsere Vorfahren, die tüchtigen Kolonistenfrauen in Bessarabien, gingen die Teilnehmerinnen und die Teilnehmer mit großem Eifer, in der Kreisvolkshochschule Verden, an die Arbeit.

Teilnehmer hochkonzentriert bei der Arbeit

Es wurde gedünstet, gekocht und gebraten. Der Teig tüchtig geknetet und gewalkt. Da geriet der eine oder andere Teilnehmer schnell in das Schwitzen.

Küchla-Teig

Natürlich entdeckten die jungen Teilnehmer in den vier uns zur Verfügung stehenden Küchen ganz schnell die elektrischen Küchenhelfer.

 

Die Küchla werden in siedendem Oil goldbraun ausgebacken

Guten Appetit!!

Die gemeinsame Mahlzeit am Ende des Kochabends mit einem Glase Wein und Gesprächen über Bessarabien, über die Eltern und Großeltern in ihren Dörfern, war der krönende Abschluss dieser Kochvergnügen.

Für die in freudiger Erwartung Daheimgebliebenem wurden die Tuppertöpfchen befüllt und auf den Heimweg gebracht.

Bessarabische Spezialitäten in 2019

Nächster Kochkurs, Freitags ab 18 Uhr im März 2019

Anmeldungen über das neue Programmheft der Kreisvolkshochschule Verden     für 2019. Erst ab Dez. 2018 erhältlich!

„Bessarabische Spezialitäten.  

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© Christa Hilpert-Kuch

 

 

 

Flucht, Vertreibung, Eingliederung. Veranstaltung im Rathaus Verden, am 12. April 2018

FLUCHT-VERTREIBUNG-EINGLIEDERUNG“

DOKU am 12. April 2018

von 18 – 20 Uhr,

im Ratssaal in Verden

Das Dokumentationszentrum Verden lädt zur Veranstaltung

Flucht-Vertreibung-Eingliederung“

am 12. April 2018,

von 18 – 20 Uhr,

im Ratssaal herzlich ein.

Die Ausstellung und Hörstation ist bis zum 27. April 2017 im Foyer des Ratssaales (im 1. Stock) für Besucher geöffnet.

Flucht-Vertreibung-Eingliederung-Veranstaltung-Verden.

Millionen von Menschen mussten vor ca. 70 Jahren ihre Heimat verlassen.                   Diese Veranstaltung mit ergänzender Ausstellung möchte an das Schicksal der damaligen Flüchtlinge erinnern.

Flucht-Vertreibung-Integration- im Landkreis Verden

Nach traumatisierten Erlebnissen durch den Heimatverlust mit Flucht und Vertreibung fanden viele von ihnen eine neue Heimat im Landkreis Verden Aller,

Am Veranstaltungsabend kommen stellvertretend für viele andere drei Zeitzeugen zu Wort.

12 Stelltafeln dokumentieren ergänzend über die damalige Wohnsituation, die Ernährungsversorgung und die gesellschaftspolitische Gesamtlage der ersten 10 Jahre nach Kriegsende.

https://www.landkreis-verden.de/regional/veranstaltungen/flucht…

Bessarabien-Stammtisch in Verden

Stammtisch in Verden mit Klassik-live-Musik aus Moldawien

Motto: „Bessarabien nicht vergessen!“

Do. 16. Aug. 2018 – ab 18.30 Uhr

Hotel Niedersachsenhof – Verden, Lindhooper Str. 97

Ein herzliches Willkommen ab 18.30 Uhrmit den Musikprofessoren Luchian aus Moldawien: Tatjana an der Violine, und Romeo am Akkordeon https://youtu.be/TDkhJ4n5H5k

Stammtisch-in-Verden

Tatjana und Romeo Luchian

https://youtu.be/TDkhJ4n5H5k                                                                                                              Tatjana und Romeo Luchian aus Moldawien

Für Bessarabienfeeling sorgen wieder unsere Musikprofessoren Tatjana und Romeo Luchian aus Moldawien. Wir wollen ihren Klängen lauschen und -wer mag und kann- von der Steppe und Bessarabien träumen.

Stammtisch-in-Verden

Falls sich noch einige Erinnerungs-Gegenstände aus Bessarabien in Ihrem Besitz befinden, würde ich mich freuen, wenn Sie diese für diesen Abend nur zum Anschauen mitbringen.  Wie z. B. händelbare Gegenstände aus Haus und Hof oder Schmuck, Literatur,  verschiedene Webereien oder….oder……

unbedingt mitbringen!

Musik hören und über Bessarabien schwätza. 

Ich freue mich auf Sie.  Ihre: Christa Hilpert-Kuch

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