Tanja und Romeo Luchian auf dem Bessarabien-Tag in Verden/Aller

https://youtu.be/o54Fc9ev2zo

https://youtu.be/vEpXSOw3cSI

https://youtu.be/IloHEdXL2w0

https://youtu.be/IYgDllq8Xrc

Musikprofessoren an der Universität im rumänischen Jasi “Tanja und Romeo Luchian”,

spielten sich in die Herzen der Gäste in

Verden/ Aller, beim Bessarabientag

Duo Luchian

Unter großer Beteiligung von mehr 160 Gästen gedachten Freunde und Interessierte am Bessarabien-Tag in Verden/Aller, am 18. August 2019, im Hotel und Niedersachsenhof, in Verden/Aller, der “Alten Heimat Bessarabien”.

Christa-Hilpert-Kuch, freute sich über das

große Interesse und begrüßte die

Anwesenden zu dem von Ihr gewählten Thema:

“Umsiedlung – Flucht – Heimatfindung – Integration”.

https://www.bessarabien.blog/bessarabien-tag-in-verden-aller/

Aus diesem Anlass hatte die Organisatorin auch die Wanderausstellung des Dokumentationszentrums Verden (Doz 20), mit ihren elf Dokumentationstafeln, über „Flucht – Vertreibung und Eingliederung“  im Landkreis Verden/Aller eingeladen und somit eine Brücke zu ihrem Veranstaltungsthema gebaut.

Aus Bessarabien begrüßte sie die Musikprofessoren, bekannt aus Funk und Fernsehen, Tanja und Romeo Luchian.

Den Focus lenkte Hilpert-Kuch in ihrer Ansprache auf das Beleben und Erneuern bessarabischer Kulturgeschichte und merkte an: “Was uns heute hier alle vereint, ist die Liebe und das Interesse an Bessarabien und was die Veranstaltung  für einen jeden der Anwesenden bereit hält. Da seien die Wünsche und Vorstellungen der Besucher garantiert vielfältig und von unterschiedlichen Beweggründen und Absichten geprägt. Sie wünsche sich, dass am Ende für einen Jeden etwas Erfüllendes dabei war, was in ihm weiterleben kann.

Durch ihre fünf Reisen in das Land ihrer Ahnen wuchs ihre Liebe und das Interesse für Bessarabien.

Erinnerungskultur erneuern und beleben

Daraus resultieren im Landkreis Verden/Aller ihre bessarabischen Stammtische, die alljährlich im März stattfindenden Kochkurse „Bessarabischer Spezialitäten“ über die Kreisvolkshochschule Verden – und ihre bessarabischen Kulturveranstaltungen.

Mit dem Thema „Umsiedlung – Flucht- Intergration und Heimatfindung“ in gemeinschaftlicher Symniose mit der Wanderausstellung des Dokumentationszentrum Verden über „Flucht – Vertreibung und Eingliederung“ würde sie an die Jahre 2015/2016 erinnert. Damals suchten hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak in Europa Schutz.

Und es erinnert an das Ende des Zweiten Weltkrieges mit all seinen Vertriebenen nach dem Zusammenbruch des „Dritten Reiches“ – wo an der Ostfront eine Vielzahl in den von der SS im Jahre 1939 eroberten Gebieten Westpreußens und Posens (auch Warthegau genannt) die Bessarabiendeutschen eingebürgert wurden. Ihre Ansiedlung auf polnischen Höfen erfolgte für einige erst nach zweieinhalb Jahren Lagerleben. Im Januar 1945 das Ende der Ansiedlung und die Flucht vor den nahenden sowjetischen Truppen.

Mit großen Trecks, Pferd und Wagen begaben sie sich auf einen gefährlichen Weg Richtung Westen, bei minus 20 Grad.

Aus den Erzählungen ihrer Mutter wüsste sie, dass diese als Jugendliche mit ihrer Familie vor der herandonnernden russischen Artillerie in Richtung Westen flüchten musste. Mit Pferd und Wagen begaben sie sich am 22. Januar 1945 von Abrau Kreis Tuchel in Richtung Westen auf einen gefahrvollen Weg. Erst am 3. März 1945 erreichten sie die Ortschaft Scharnhorst, im Landkreis Verden/Aller.

Viele hätten Glück gehabt und den Weg geschafft – aber eine große Anzahl sei unterwegs auf schrecklichste Art und Weise zu Tode gekommen. Ganze Familien seien mit Pferd und Wagen im Eis eingebrochen und untergegangen.“

Niemand konnte stehen bleiben um nicht von den russischen Panzern überrollt zu werden.

Alte und Kranke mussten sterbend in den Lagern zurückgelassen werden oder sie starben während des Tages unterwegs.

Mehr als 90 000 Bessarabiendeutsche kamen mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, am 8. Mai 1945, zerstreut in Deutschland an. Von den Einheimischen seien sie gerade so geduldet worden – aber auch nur, weil man sich gegen die behördliche Einquartierung der Fremden nicht wehren konnte.

Insgesamt seien zwei Millionen Menschen bei der Flucht umgekommen.

Christa Hilpert-KuchWir wollen und sollen Bessarabien nicht vergessen!

Unsere Ahnen liegen weit von uns begraben und dort haben auch wir unsere Wurzeln“,                    so Hilpert-Kuch.

 

 

Dokumentationszentrum-doz20-Verden

Dokumentationszentrum-doz20-Verden präsentiert seine Ausstellung auf dem Bessarabien-Tag in Haags Hotel Niedersachsenhof, Verden/Aller

Herzliche Einladung zum „Bessarabien-Tag“ am Sonntag, 18. August 2019, von 13 bis 17.30 Uhr in Haags Hotel Restaurant Niedersachsenhof , Lindhooperstr. 97, 27283 Verden

Christa Hilpert-Kuch

Zu einer bessarabischen Veranstaltung unter dem Thema: Umsiedlung – Flucht – Integration und Heimatfindung der Bessarabiendeutschen, in Verbindung mit dem Dokumentationszentrum Verden und ihrer Wanderausstellung „Flucht – Vertreibung – Eingliederung“, heißt die Initiatorin Christa Hilpert -Kuch alle Freunde und Interessierte über Bessarabien, am Sonntag, dem 18. August 2019, herzlich willkommen.

Nach den Grußworten von Landrat Peter Bohlmann und den Herren des doz20 Verden, Harm Schmidt und Hans Jürgen Lange plant die Initiatorin eine Filmdokumentation über „Die Geschichte der Bessarabiendeutschen“ von der Ansiedlung bis zur Integration in Deutschland mit Schilderungen von Zeitzeugen.

Zum Schwätza bei Kaffee und Kuchen ist ausreichend Zeit eingeplant, so dass die Präsentationen des Dokumentationszentrums und die Verkaufsstände für Moldawische Weine und handgearbeiteten Geschenkartikel am Basar ausgiebig in Augenschein genommen werden können.

Mit musikalischen Heimatklängen aus Bessarabien verwöhnen die Musikprofessoren Tanja und Romeo Luchian aus Moldawien wiederholt die Freunde Bessarabiens. „Sie erleben (ohne Anmeldung) ein musikalisches Feuerwerk auf hohem Niveau , dass Sie auf keinen Fall versäumen sollten“, betont die Initiatorin Hilpert-Kuch aus Etelsen.

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Bessarabien-Tag am 18.08.2019 in Verden/Aller

Ein herzliches Willkommen an alle Freunde Bessarabiens

Bessarabien-Tag in Verden/Aller mit dem Thema: Umsiedlung – Flucht – Integration – Heimatfindung

Mit dabei: Die Wanderausstellung des Dokumentationszentrums Verden über: “Flucht – Vertreibung – Eingliederung“

Bessarabien-Tag am 18.08.2019
in Haags Hotel Restaurant Niedersachsenhof, Lindhooperstr. 97, 27283 Verden

ohne Anmeldung, von 13.00 – 17.30 Uhr
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Begrüßung und Einleitung durch die Initiatorin: Christa Hilpert-Kuch.

Grußworte Landrat Peter Bohlmann und die Herren Harm Schmidt und Hans-Jürgen Lange vom doz20, Verden.

Im Anschluß folgt eine Filmvorführung über 60 Minuten, mit dem Titel: „Die Geschichte der Bessarabiendeutschen”.

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Pause

zum Schwätza bei Kaffee und Kuchen, der Wanderausstellung „Flucht+Vertreibung+Eingliederung“, Verkaufsstände mit Weinen aus Moldawien, handgearbeiteten Geschenkartikeln, Kochbuchverkauf für „Bessarabische Spezialitäten”                    

Nach der Kaffeepause berichten Zeitzeugen über ihre Integration in Deutschland und im Landkreis Verden/Aller.

Familie Luchian.

Den musikalischer Rahmen der Veranstaltung bilden die bekannten Musikprofessoren Tanja und Romeo Luchian aus Moldawien. Sie begleiten uns mit wohltuenden Heimatklängen aus Bessarabien. Ein musikalisches Feuerwerk, dass Sie nicht versäumen dürfen!

Voraussichtliches Ende der Veranstaltung ca. 17.30 Uhr